Schluss mit Sonntagseinkäufen in Polen

Viele Verbraucher aus der Grenzregion sind an einem Sonntags-Einkaufsbummel im Nachbarland gewöhnt. Nach einer Gesetzesänderung ist damit nun Schluss. Das Deutsch-Polnische Verbraucherinformationszentrum (VIZ) informiert.

Bislang konnte man in Polen grundsätzlich an allen Wochentagen einkaufen: Supermärkte und größere Geschäfte waren nur an Feiertagen wie Weihnachten oder Ostern geschlossen.

„Seit März ist nun ein Gesetz in Kraft, das den Verkauf an den Sonntagen beschränkt“, berichtet Dr. Katarzyna Guzenda vom Deutsch-Polnischen Verbraucherinformationszentrum der Verbraucherzentrale Brandenburg. In 2018 wird es grundsätzlich nur zwei verkaufsoffene Sonntage im Monat geben: den ersten und den letzten. Zusätzlich kann man vor Weihnachten und vor Ostern sonntags einkaufen.

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Geschenke und Feuerwerk aus Polen

Viele Verbraucher haben Weihnachtsgeschenke in Polen gekauft. Welche Rechte stehen ihnen dort zu? Kann man umtauschen, wenn das Geschenk nicht gefällt? Und was müssen Verbraucher beim Einkauf von Feuerwerk beachten? Das Deutsch-Polnische Verbraucherinformationszentrum (VIZ) gibt Tipps.

„In Polen hat man im Laden – genauso wie in Deutschland – kein generelles Umtauschrecht. Passt dem Beschenkten der Artikel nicht, kann man nur auf die Kulanz des Händlers hoffen“, erklärt Dr. Katarzyna Guzenda vom VIZ der Verbraucherzentrale Brandenburg. „Es lohnt sich auf jeden Fall nachzufragen. Zwar kann man nicht auf die Erstattung des Preises bestehen, aber oft kann man sich z.B. eine andere Ware aussuchen.“

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Kaminbau: Trotz Anzahlung keine Leistung

Auf der Webseite www.kamine.pl bietet ein Handwerker Kamine und den Kamineinbau an. Doch laut Beschwerden, die der Verbraucherzentrale Brandenburg vorliegen, erhielten einige Verbraucher trotz einer hohen Anzahlung die versprochene Leistung nicht. Auch ihr Geld sahen sie nicht wieder.

In der letzten Zeit wandten sich viele verzweifelte Verbraucher an das Deutsch-Polnische Verbraucherinformationszentrum (VIZ) der Verbraucherzentrale Brandenburg. Sie hatten den Handwerker Robert Pawelczuk aus Kostrzyn an der Oder mit dem Einbau eines Kamins beauftragt und bei Vertragsschluss 50 Prozent des Preises angezahlt. Doch der Handwerker erschien nie für den Kamineinbau.

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Zweisprachige Beratung hilft Verbrauchern in der Grenzregion

Viele Bürger aus Brandenburg und Polen kaufen im Nachbarland ein. Bei Verträgen entstehen durch Sprachbarrieren und unterschiedliche Gebräuche häufig Probleme. Das Deutsch-Polnische Verbraucherinformationszentrum (VIZ) der Verbraucherzentrale Brandenburg hilft deutschen und polnischen Verbrauchern bei der Lösung.

So wandte sich eine Polin an das VIZ, deren Telekommunikationsanbieter jeden Monat einen hohen Betrag von ihrem Konto abbuchte. Ihr war in einem Frankfurter Mobilfunkladen ein umfangreicher Vertrag verkauft worden, den sie eigentlich gar nicht benötigte. Die Vertragsunterlagen wurden per Kurier geliefert und die Verbraucherin fühlte sich so unter Druck gesetzt, dass sie den Vertrag unterschrieb.

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Verbraucherrechte ohne Grenzen

Das Deutsch-Polnische Informationszentrum (VIZ) der Verbraucherzentrale Brandenburg, die polnische Verbraucherschutzorganisation Federacja Konsumentów und das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V. in Kehl/Strasbourg untersuchen in einem Forschungsprojekt Möglichkeiten, Verbraucherrechte über Grenzen hinweg durchzusetzen.

Autos aus Deutschland, Wein direkt vom Winzer aus Frankreich oder ein Handwerker aus Polen – der Kauf von Waren und Dienstleistungen aus anderen Ländern ist in Europa selbstverständlich. Aber was ist, wenn die Leistung nicht stimmt? „Wenn der Unternehmer nicht im gleichen Land sitzt, ist es für Verbraucher oft schwieriger, ihr Geld zurückzubekommen.

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