Einkäufe in der Grenzregion: Wo kann man sparen?

Was kosten Milch, Brot, Gemüse, Shampoo oder Möbel in Deutschland im Vergleich zu Polen? Das und vieles mehr hat die Verbraucherzentrale Brandenburg aktuell untersucht. Fazit: Wer vergleicht, kann in manchen Produktkategorien durchaus sparen. Je nach Entfernung von der Grenze können Fahrtkosten die Ersparnis jedoch gleich wieder auffressen. Die Ergebnisse stehen online zur Verfügung.

Der Preisvergleich verschiedener Produkte durch das Deutsch-Polnische Verbraucherinformationszentrum (VIZ) der Verbraucherzentrale Brandenburg legt nahe, dass Verbraucherinnen und Verbraucher je nach Produktkategorie in Deutschland oder in Polen sparen können. Teilweise fanden die Verbraucherschützer jedoch nur geringe Unterschiede.

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Bei Kartenzahlung immer Landeswährung wählen

Mehr als die Hälfte der Brandenburger kaufen mindestens gelegentlich in Polen ein, wie eine Repräsentativbefragung im Auftrag der Verbraucherzentrale Brandenburg ergab. Was Verbraucher beim Bezahlen und Umtausch von Geld im Nachbarland beachten müssen, erklärt Dr. Katarzyna Guzenda, Leiterin des Deutsch-Polnischen Verbraucherinformationszentrums der Verbraucherzentrale.

 

Wie kann ich Polen zahlen?
Guzenda: „Polen gehört noch nicht zu den Euro-Ländern, dort kann man grundsätzlich nur mit Zloty zahlen. In den Grenzregionen nehmen viele Geschäfte die Zahlungen auch in Euro entgegen. Das ist jedoch eine freiwillige Entscheidung des jeweiligen Händlers. In der Regel ist dann der Umtauschkurs eher ungünstig.“

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Sonntagseinkauf in Polen ab 2020 sehr eingeschränkt

Ab 2020 verschärfen sich die Ladenschlussregeln in Polen. Verbraucher können dann nur noch an sieben Sonntagen im Jahr in den polnischen Großgeschäften einkaufen.

Während Bewohner der deutschen Grenzregion früher nach Polen ausweichen konnten, wenn die Geschäfte in Deutschland sonntags geschlossen blieben, hat dieses Shopping-Schlupfloch nun ein Ende. „Ab Januar 2020 gilt in Polen ein grundsätzliches Verkaufsverbot am Sonntag“, berichtet Dr. Katarzyna Guzenda vom Deutsch-Polnischen Verbraucherinformationszentrum der Verbraucherzentrale Brandenburg. Eine Ausnahme bilden sieben Sonntage im Jahr, an welchen man in den Supermärkten und größeren Geschäften einkaufen kann. „In den Einkaufszentren wird man nur an wenigen Sonntagen stöbern können: Ende Januar, April, Juni und August sowie vor Ostern und Weihnachten.“ Geschlossen bleiben die Großgeschäfte auch an gesetzlichen Feiertagen, wie zum Beispiel am 6. Januar, 1. Mai, 15. August oder am 11. November.

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Studienfahrt nach Warschau

Austausch mit Vertretern von polnischen Verbraucherschutzeinrichtungen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Brandenburg haben vom 12. bis 14. November 2019 an einer Studienfahrt nach Warschau teilgenommen. Das Ziel der Fahrt war es, die Mechanismen und Akteuren des polnischen Verbraucherschutzes kennenzulernen, mit den polnischen Verbraucherschützern Erfahrungen auszutauschen sowie die Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Brandenburg für grenzüberschreitende Themen zu sensibilisieren.

Hintergrund

Polen ist ein bedeutendes Nachbarland für die Bundesrepublik und insbesondere für Brandenburg. In unserem Bundesland hat die Zusammenarbeit mit den polnischen Nachbarn Verfassungsrang (Artikel 2 der Verfassung des Landes Brandenburg). Der größte Teil der in Brandenburg lebenden Ausländer ist polnischer Herkunft.

Es wird ein reger Waren- und Dienstleistungsaustausch gepflegt. Der Kauf von Benzin oder Lebensmitteln, die Inanspruchnahme von Leistungen von Zahnärzten, Handwerkern bzw. Haushaltshilfen oder die Anmietung von Ferienwohnungen sind an der Tagesordnung.

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Neue Verbraucherzentrale in Frankfurt (Oder)

Das rote Band durchgeschnitten und auf in die neue Räume - am 14. August eröffnete der Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) gemeinsam mit Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig, Oberbürgermeister René Wilke und weiteren Gäste die neue Beratungsstelle der VZB und ihrer Deutsch-Polnischen Verbraucherinformation. Am neuen Standort in der Karl-Marx-Straße 179-180 in Frankfurt (Oder) steht den Bürger*innen das gesamte Beratungsspektrum der VZB zur Verfügung - mit erweiterten Öffnungszeiten und barrierefreiem Zugang.

Zur Einweihung sagte Ludwig: „Mit der neuen Ladenfläche hat die Verbraucherzentrale in Frankfurt (Oder) nun eine zeitgemäße Anlaufstelle, um die Bürger*innen optimal zu beraten. Der Zusammenzug der Beratungsstelle mit dem Deutsch-Polnischen Verbraucherinformationszentrum bietet Rechtsberatung auch mit grenzüberschreitenden Fragestellungen aus einer Hand." VZB-Geschäftsführer Dr. Christian A. Rumpke ergänzte: „Mit dem Beratungszentrum haben wir ein modernes und barrierefreies Umfeld für unsere unabhängige Verbraucherberatung geschaffen, das zudem Platz für Bürgerdialoge und europäische Veranstaltungsformate bietet. Nach Potsdam ist dies nun der zweite modernisierte Standort im Land Brandenburg. Diesen Weg wollen wir weitergehen."

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