Kaminbau: Trotz Anzahlung keine Leistung

Auf der Webseite www.kamine.pl bietet ein Handwerker Kamine und den Kamineinbau an. Doch laut Beschwerden, die der Verbraucherzentrale Brandenburg vorliegen, erhielten einige Verbraucher trotz einer hohen Anzahlung die versprochene Leistung nicht. Auch ihr Geld sahen sie nicht wieder.

In der letzten Zeit wandten sich viele verzweifelte Verbraucher an das Deutsch-Polnische Verbraucherinformationszentrum (VIZ) der Verbraucherzentrale Brandenburg. Sie hatten den Handwerker Robert Pawelczuk aus Kostrzyn an der Oder mit dem Einbau eines Kamins beauftragt und bei Vertragsschluss 50 Prozent des Preises angezahlt. Doch der Handwerker erschien nie für den Kamineinbau.

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Zweisprachige Beratung hilft Verbrauchern in der Grenzregion

Viele Bürger aus Brandenburg und Polen kaufen im Nachbarland ein. Bei Verträgen entstehen durch Sprachbarrieren und unterschiedliche Gebräuche häufig Probleme. Das Deutsch-Polnische Verbraucherinformationszentrum (VIZ) der Verbraucherzentrale Brandenburg hilft deutschen und polnischen Verbrauchern bei der Lösung.

So wandte sich eine Polin an das VIZ, deren Telekommunikationsanbieter jeden Monat einen hohen Betrag von ihrem Konto abbuchte. Ihr war in einem Frankfurter Mobilfunkladen ein umfangreicher Vertrag verkauft worden, den sie eigentlich gar nicht benötigte. Die Vertragsunterlagen wurden per Kurier geliefert und die Verbraucherin fühlte sich so unter Druck gesetzt, dass sie den Vertrag unterschrieb.

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Verbraucherrechte ohne Grenzen

Das Deutsch-Polnische Informationszentrum (VIZ) der Verbraucherzentrale Brandenburg, die polnische Verbraucherschutzorganisation Federacja Konsumentów und das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V. in Kehl/Strasbourg untersuchen in einem Forschungsprojekt Möglichkeiten, Verbraucherrechte über Grenzen hinweg durchzusetzen.

Autos aus Deutschland, Wein direkt vom Winzer aus Frankreich oder ein Handwerker aus Polen – der Kauf von Waren und Dienstleistungen aus anderen Ländern ist in Europa selbstverständlich. Aber was ist, wenn die Leistung nicht stimmt? „Wenn der Unternehmer nicht im gleichen Land sitzt, ist es für Verbraucher oft schwieriger, ihr Geld zurückzubekommen.

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Vorsicht vor vermeintlichen Fahrzeug-Schnäppchen im Internet

Derzeit melden sich vermehrt Verbraucher, die über Gebrauchtwagen-Anzeigen auf Online-Marktplätzen an Abzocker geraten. Das Deutsch-Polnischen Verbraucherinformationszentrums (VIZ) der Verbraucherzentrale Brandenburg empfiehlt daher, vermeintliche Schnäppchen im Internet gründlich zu prüfen.

Die Masche ist einfach: Betrüger inserieren preisgünstige Gebrauchtwagen auf gängigen Online-Marktplätzen und geben sich dabei als etablierte polnische Unternehmen aus. Nimmt ein Kaufinteressent Kontakt auf, erhält er professionell verfasste E-Mails. „Die Mails enthalten eine tatsächlich existierende Postadresse eines etablierten Unternehmens, allerdings mit falscher Telefonnummer und leicht abgewandelter E-Mail-Adresse", berichtet Katarzyna Guzenda, Juristin beim VIZ.

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Neues europäisches Projekt der Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.

In Folge einer Ausschreibung der Europäischen Kommission realisiert die Verbraucherzentrale Brandenburg e. V. zusammen mit der polnischen Federacja Konsumentów und dem Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V. ein Projekt zum Thema „Vollstreckung bei grenzüberschreitenden Verbraucherstreitigkeiten“.

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